DYSKALKULIE: DAS IST ES NICHT!

Rechenschwierigkeiten sind nach derzeitigem Wissensstand der Forschung:

  • kein generelles Problem der Intelligenz (z. B. IQ im Normbereich oder darüber)
  • kein generelles Problem der Motorik (jedoch können häufig feinmotorische / graphomotorische Schwierigkeiten möglich sein)
  • kein generelles Problem des Sehens (z. B. Raumlage - Buchstaben werden nicht deshalb falsch herum geschrieben; jedoch beim Rechnen visuelle Wahrnehmungsschwächen)
  • kein generelles Problem des Hörens (jedoch mögliche Schwierigkeiten lautsprachliche / sprachliche Informationen zu verarbeiten / sich zu merken)
  • keine generellen Probleme in Deutsch (z. B. Ausdruck, Fantasie, Grammatik können im Normbereich sein)
  • keine generelle Faulheit / Lustlosigkeit / Desinteresse zu lernen (jedoch bereiten Lesen, Rechtschreiben und Rechnen besonders große Mühe und erfordern besonders großen Lernaufwand und Einsatz des Kindes)
  • keine generellen Probleme der Aufmerksamkeit (jedoch zeigen sich häufig komorbide Störungen wie z. B. ADS/ADHS, Legasthenie/Dyskalkulie

Man muss das Unmögliche versuchen,

um das Mögliche zu erreichen.

(Hermann Hesse)