DYSKALKULIE: Therapie

Ziele und Schwerpunkte

Ziel der Dyskalkulietherapie ist es die Rechenkompetenz (Umgang mit/Verständnis für Mengen und Größen, Faktenwissen, Rechenstrategien, Rechenoperationen, mathematische Begriffe ...) und das Lösen von Textaufgaben zu verbessern.

  • Die Kinder lernen mit Mengen und Zahlen umzugehen, sie zu schätzen / zählen, zu ordnen und zu vergleichen.
  • Dabei lernen sie mathematische Begriffe wie weniger/mehr/gleich/größer/kleiner.
  • Ein Ziel ist es die Zusammenhänge zwischen Zahlen und Mengen zu verstehen.
  • Sie erlernen die Zahlen im Verhältnis zu einander zu verstehen und z.B. am Zahlenstrahl anzuordnen.
  • Schritt für Schritt kommen sie vom zählenden "Rechnen" weg, weil sie Faktenwissen aufbauen.
  • Weiter lernen sie Rechenzeichen richtig zu erkennen und die entsprechende Rechenoperation anzuwenden.
  • Sie lernen Rechenstrategien (Tauschaufgaben, Nachbaraufgaben, Umkehraufgaben), damit auch Platzhalteraufgaben lösbar werden.
  • Muster, Strukturen, Fortsetzung von Reihen, Spiegelungen, Symmetrie usw. werden in den Therapieeinheiten erarbeitet.
  • Die Mal-Reihen werden erarbeitet, trainiert und automatisiert.
  • Längen, Gewichte, Geld usw. sind Teil der Dyskalkulietherapie.
  • Textaufgaben zu lesen (welche Info ist für die Rechnung wichtig), die Rechenoperation dahinter erkennen und richtig auszurechnen wird leichter.
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Ein wesentlicher Anteil der Dyskalkulietherapie besteht darin die Motivation zu fördern und den Selbstwert und das Selbstvertrauen zu stärken.

Das Kind lernt mit den Rechenschwierigkeiten umzugehen und die Rechenstrategien aus der Therapie auch in Schule und Alltag anzuwenden.

Es erlebt sich selbst in diesem Bereich nicht mehr "hilflos".


Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig,

bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.

(Konfuzius)